KaFFee – geht auf’s Haus

Es hätte eine ganz normale Lesung werden können, hätte es Zuschauer gegeben, wäre da nicht ein Glas magischer Kaffee im Spiel gewesen oder hätten sich Musik und Literatur nicht eingemischt an diesem Abend, den eine Dame, ein Herr und eine Influenzerin miteinander verbringen.

Tanzendes Paar im Gegenlicht auf einer leeren Theaterbühne

Wie wäre es, wenn Geschichten, die wir kennen Realität würden, verborgene Sehnsüchte Raum bekämen und wie durch Zauberhand ausgesprochen würde, wovor man sich scheut?

Es wäre nichts, wenn es nicht lebendig wäre. Eine Reise in die Literatur und wieder zurück.

(…) Liebe jenseits des Verfalldatums (…) In einer Zeit, die das Postdramatsieren zum Comme-il-faut gemacht hat, ist solch ein intensiver, knapper Handlungsbogen mit interessanten Figuren erleichternd (…) Das hört sich gewitzt an und ist es, bei klarem Sprachgefühl und Situationsinstinkt (…)
Guder KaFFee, gude Musik, gude Leude: Das galt auch für den Abend

Marcus Hladek – Frankfurter Rundschau (20.4.26)

Manche Abende kann man nicht erklären. Man muss sie erleben. 
Gestern war ich im FAT in der Brotfabrik Frankfurt zur Premiere von „Kaffee geht aufs Haus“. Und ganz ehrlich: Ich will gar nicht zu viel verraten.
Nur so viel: Es ist herrlich absurd, überraschend, lebendig – und genau diese Mischung macht den Abend so besonders. 
Man sitzt da, lacht, wundert sich, denkt nach – und merkt plötzlich, wie fein und subtil gesellschaftliche Themen mitschwingen, ohne je schwer zu wirken.
Was diesen Abend für mich ausgemacht hat:
– großartige Spielfreude 
– ein spürbares Zusammenspiel auf der Bühne 
– und diese besondere Nähe, die Theater so einzigartig macht 
Frankfurt kann genau das: Menschen, die sich mit Herzblut engagieren und solche Abende möglich machen. Ein großes Dankeschön an Manuela Koschwitz, Michaela Conrad, Anna Okunowski und Hans-Peter Schupp – es hat mir richtig viel Spaß gemacht, euch zuzusehen!
Und an alle, die überlegen hinzugehen: Tut es. Wirklich.
Man muss es einfach gesehen haben.

– C. Weindl

Es spielen: Manuela Koschwitz, Anna Okunowski, Hans-Peter Schupp

Musik: Anna Okunowski

Regie: Michaela Conrad

Text: Viele vereint von Michaela Conrad

Termine

  • Freitag, 17. April 26 - 20:00 Uhr

    Premiere

  • Samstag, 18. April 26 - 20:00 Uhr

  • Sonntag, 19. April 26 - 18:00 Uhr

  • Freitag, 24. April 26 - 20:00 Uhr

  • Freitag, 08. Mai 26 - 20:00 Uhr

    - Abgesagt

  • Samstag, 09. Mai 26 - 20:00 Uhr

  • Freitag, 22. Mai 26 - 20:00 Uhr

  • Samstag, 23. Mai 26 - 20:00 Uhr