AUF DEN SPUREN EUROPAS mit Peter Völker und Kostas Papanastasiou. Am 19. September im FAT

PeterDrei musikalisch-lyrische Abende im Frankfurter Autorentheater mit Peter Völker und Gästen

Vorstellungen am 19. September AUF DEN SPUREN EUROPAS, 17. Oktober TANGO UND POEME und 21. November 2015 BLUMENWIND, jeweils 19.30 Uhr

Eintritt 12/8/5€ (Frankfurtpass)

Einen musikalisch-lyrischen Bilderbogen präsentiert der im hessischen Gründau-Rothenbergen geborene Schriftsteller Peter Völker (65) im Herbst diesen Jahres in Kooperation mit dem Frankfurter Autorentheater in der Brotfabrik.

Sein persönlicher, beruflicher und schriftstellerischer Werdegang ist von internationalen Beziehungen geprägt. Nach einer Ausbildung zum Speditionskaufmann arbeitete er viele Jahre zunächst als verantwortlicher Redakteur für Außenwirtschaft und später für Europapolitik in einer Zeitschrift und in einer Nachrichtenagentur. In dieser Zeit hatte er Kontakt zur Hamburger Werkstatt des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt. Ende der 80er Jahre wurde er Mitherausgeber des alternativen Magazins „Neue Hanauer Zeitung“ (nhz).

1993 gründete er zusammen mit politischen Freunden den Solidaritätsfonds demokratische Medien in der Welt e.V., Stuttgart, der weltweit unabhängige Medien- und Kunstprojekte unterstützte. Von 1989 bis 2007 war er Bundesgeschäftsführer für den Medien- und Filmbereich beim Bundesvorstand von Ver.di (vormals IG Medien) in Stuttgart und Berlin. In dieser Eigenschaft verfasste er Buchbeiträge zur Zukunft der Medien.

Heute ist er einer der Künstler in der Kulturstation Kaufmann in Gelnhausen. Er veröffentlichte – teilweise in mehreren Sprachen – zahlreiche Lyrik- und Prosabände. Im Jahre 2013 wurde Völker für seinen Lyrikwerk „Agamemnon und Kassandra in Lakonien“ im Rahmen eines Welt-Poesie-Festivals mit dem „Prix d’Excellence“ für Poesie von der rumänischen internationalen Kulturakademie Orient-Ocident in Curtea des Arges ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied der Akademie berufen. Er ist auch deutscher Lyrik-Botschafter des Weltschriftstellerverbandes „Liceo Poetico de Benidorm“ mit Sitz in Spanien.

Informationen: www.petervoelker.de

Erste Veranstaltung:

Auf den Spuren Europas
Griechisch-deutscher Musik- und Lyrikabend
Kostas Papanastasiou – Peter Völker
19. September 2015 – 19.30 Uhr

Eine künstlerische Annäherung an das mythische und moderne Europa wagen der Berliner Schauspieler Kostas Papanastasiou und der Autor Peter Völker (Gründau).. Zunächst stimmt der Lyriker die Besucherinnen und Besucher mit Poemen aus seinem Gedichtezyklus „Agamemnon und Kassandra“ auf das alte und junge Griechenland ein. Danach präsentiert Kostas Papanastasiou die mythologische Geschichte der Prinzessin Europa, die bekanntlich von Zeus in Gestalt eines Stieres entführt wurde und damit zur Namensgeberin des gleichnamigen Kontinents wurde. Unkonventionell bis heiter erzählt er den sexuell motivierten Raub der Schönen, fächert ihren Stammbaum auf und schlägt letztendlich die Brücke zum Urheberrecht Griechenlands auf den Namen Europa und die sich daraus ergebenden die Konsequenzen zur Bewältigung der griechischen Schuldenkrise. Dazwischen singt er zur Gitarre zeitgenössische griechische Lieder.

KostasKostas Papanastasiou wurde 1937 in dem Dorf Artessiano bei Karditsa in Thessalien, im Land der Zentauren, geboren. Dort absolvierte er die Grundschule und erlebte intensiv den 2.Weltkrieg mit der deutschen Besetzung Griechenlands. Als Gymnasiast wurde er Zeitzeuge des zerstörerischen griechischen Bürgerkriegs, der drei Jahre, bis 1949, dauerte. Im Februar 1955 verließ er Griechenland und begann das Studium zum Bauingenieur in Wien.

Am 20.Oktober 1956 kam er nach Berlin an die Technische Universität und studierte dort Architektur weiter. In den ersten Jahren in Berlin absolvierte er auch eine private Schauspielschule. 1967 wurde in Griechenland die Demokratie zerschlagen. Im ersten Jahr der Diktatur komponierte er seine ersten Lieder und brachte im Selbstverlag die erste Schallplatte „Stavrossi 67“ (Kreuzigung 67) mit Protestliedern heraus, was bewirkte, das man ihm seinen Pass aberkannte. 1972 im Dezember übernimmt er das damalige Studentenlokal „Terzo Mondo“ in Berlin.

Im Mai 1965 nimmt sein Leben eine neue Wende: er wird von Bernhard Wicki für den Film „Die Eroberung der Zitadelle“ entdeckt und spielt eine der Hauptrollen und er wird damit international bekannt. Ende 1985 wird er von Hans W. Geissendörfer für die „Lindenstraße“ als Panajotis Sarikakis engagiert. Er blieb 15 Jahr in der Sendung. Zwischenzeitlich spielte er in mehreren Kino -und Fernsehfilmen mit. 1998 hatte er sein erstes Konzert an 2 Tagen im Deutschlandradio. In den letzten Jahren sang Kostas Papanastasiou Lieder von Mikis Theodorakis u.a. an der Berliner Philharmonie.

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